Begutachtung von Patientenpflege

Das Sozialgesetzbuch fordert eine regelmäßige Kontrolle der Pflegequalität und des Pflegezustandes von Patienten, die Pflegeleistungen der Pflegekasse erhalten, nicht nur von professionellen Pflegeeinrichtungen. Auch privat pflegende Anghörige werden    in sofern überprüft, als der Pflegezustand des Leistungen erhaltenden Patienten regelmäßig festgestellt werden muß. Dies soll in vorgegebenen regelmäßigen Abständen erfolgen und kann von einem Pflegedienst übernommen werden, den Sie sich frei wählen können.

Die Begutachtungsabstände sind wie folgt vorgegeben:

Bei Pflegestufe 1 und 2 halbjährige Begutachtung,

ab Pflegestufe 3 vierteljährliche Begutachtung

Verzögerungen oder fehlende Begutachtungen können die Verweigerung des Pflegegeldes der Pflegekasse zu Folge haben und sollten daher tunlichst vermieden werd
en. Bei HUMANITAS kostet Sie eine Terminvereinbarung zur Begutachtung einen Anruf.

Begutachtungen zur Erlangung einer Pflegestufe

Hierbei handelt es sich um die Prüfung und Begutachtung des Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MdK), ob der Antragsteller in der körperlichen Verfassung ist, Hilfe bei der Körperpflege und im regulärem Tagesablauf zu benötigen.

Diese Begutachtung des MdK findet nur statt, wenn vom Patienten ein schriftlicher Antrag bei seiner Pflegekasse eingeht. Als Folge der Antragstellung wird der MdK einen Termin mitteilen, an dem die Begutachtung bei dem Patienten stattfindet.

Vorbereitend auf diese Begutachtung sei der Hinweis gegeben, die Art des bisherigen Pflegeaufwandes und die Zeiten dabei in einer Art Tagebuch zu erfassen. Das kann bei der Prüfung durch den Sachbarbeiter des MdK hilfreich
sein. Wenn vorher bereits ein Pflegedienst die Pflege übernommen hatte, ergibt sich der Aufwand aus den Dokumentationen des Dienstes.

Für weitere Erläuterungen steht Ihnen
HUMANITAS gerne  zur Verfügung.

Zum Thema Beratung lesen Sie auch die Seite "Beratung von Patienten und Angehörigen"