Investitionskosten für Leistungen der Grundpflege

Der Gesetzgeber schreibt im SGB XI vor, das die Betriebskosten eines Pflegedienstes keine Auswirkungen auf die Pflegezeit für Patienten haben dürfen, da die von den Pflegekassen honorierten Leistungen uneingeschränkt den Pflegebedürftigen zustehen.

Aus diesem Grund ist jeder Pflegedienst verpflichtet, seine Betriebskosten anteilig der Kostenabrechnung für Patienten als Investitionskosten in privater Rechnung an den Patienten zu stellen. Die Höhe der Investitionskosten richtet sich nach der Kostenrechnung an die Pflegekasse pro Patient (auch bei Urlaubspflege / Verhinderungspflege) und wird nach einem prozentualen Kostenfaktor, den jeder Pflegedienst errechnen muß, den Patienten monatlich in Rechnung gestellt.

Pflegedienste die dieser Pflicht nicht nachkommen, müssen mit erheblichen Abzügen bei dem Rechnungsausgleich durch die Pflegekassen rechnen. Dieser Umstand ist für den Betrieb eines Pflegedienstes nicht verantwortbar, siehe die unter "Leistungskomplexe" genannten Honorare für Pflegeleistungen und den stets anfallenden Betriebs- und Personalkosten.

Für HUMANITAS steht seit langer Zeit der prozentuale Berechnungsfaktor für Investitionskosten bei 5,00 Prozent der Rechnungssumme. Wir haben diesen Faktor trotz erheblicher Steigerung der Fahrtkosten bei Kraftstoffen und den steigenden Mitarbeiterlöhnen seit 2009 beibehalten können und hoffen, dies auch weiterhin versprechen zu können.


Ihr HUMANITAS Pflegeteam